Italianità im Kleiderschrank

Ich bin ein bisschen zu bleich und zu gross um richtig elegant zu wirken. Umso mehr bewundere ich die Eleganz italienischer Frauen.


Eine Italienerin ist sehr bedacht auf ihr Outfit und das bis ins hohe Alter. Meine Stiefnonna ist 75 Jahre alt und vielen junge Mädchen können ihr, was Stilsicherheit anbelangt, kaum das Wasser reichen. Nie würde die Italiana im Schlabberlook das Haus verlassen. Das gilt übrigens auch für italienische Männer. Woher kommt dieses bemerkenswerte Auftreten unserer südlichen Nachbarn?

Das Gespür für Schönheit liegt den Italienern im Blut. Ich denke da an die Renaissance, an Künstler wie Michelangelo und Leonardo da Vinci, an prächtige Bauten wie die Sixtinische Kapelle, an Städte wie Florenz und Pisa. Bei diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass auch heute noch grosse Designer und Modeschöpfer aus Italien kommen. Alessi beispielsweise hat mit seinem Design für Haushaltartikel längst die Welt erobert. Der neue Fiat 500 und die Vespa sind grossartige Beispiele für italienisches Industriedesign. Jeder kennt Armani, Dolce & Gabbana, Versace, Cavalli, Bulgari und Moschino um nur einen Bruchteil der Modedesigner und Brands Italiens zu nennen. Italienisches Design hat Geschichte gemacht.

„Fare bella figura“ ist wichtig in Italien. Gut aussehen, schön sein, gut sein. Schnittige Autos, elegante Kleidung, edle Schuhe, stilvolle Möbel und modernes Outfit. Italiens Liebe zur Mode begann am 25. Februar 1951, als Graf Giorgini in Florenz eine Modenschau vor internationalem Publikum inszenierte. Edle Kleider für Prinzessinnen und Edeldamen wurden in einem geschichtsträchtigen Umfeld präsentiert.
In den Sechzigern änderte sich alles. Während dieser Zeit des Protestes entwickelte sich die Rolle der Frau in der Gesellschaft zur neuen Selbstbestimmung. Nun konnte jede Frau den Mythos ihrer Zeit teilen und eine märchenhafte Prinzessin sein. Damit wuchs ein neuer Schwerpunkt in Kreativität und Design. Neue Schnitte wurden kreiert und Frauen auf der ganzen Welt hatten nun die Möglichkeit, sich preiswert und dennoch stilvoll zu kleiden.
Während der Siebziger und Achtziger wurde Mailand, das Zuhause der grossen Marken, zur modischen Drehscheibe. Von da an wurde Mode ‚Made in Italy‘ auf der ganzen Welt als erstklassig bezeichnet.

Mode ist nicht nur Oberfläche, sondern geht tiefer. Für die Italiener ist Mode ein Instrument der sozialen Befreiung und des Aufstiegs der Klassen durch die Kleidung.

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