Natürlichkeit ist am schönsten

Models bei FashionFriends

Als Fotografin bei FashionFriends habe ich stets mit Menschen zu tun. Täglich lerne ich neue Gesichter kennen, da wir jeden Tag bis zu zwei Models bei uns im Studio haben, an welchen wir unsere Kollektionen für den Shop fotografieren. Es ist faszinierend, wie ein auf den ersten Blick ganz „normaler“ Mensch, auf Bildern ganz anders – eben fotogen – wirkt. Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit zeichnet ein gutes Model aus. Sobald geplant ist, welches Label wir fotografieren, wählen wir jenes Model aus, das am besten in diese Kollektion passt. Ein Model muss in erster Linie die Mode präsentieren, und sich als Person zurücknehmen können.

Portraits

Ganz anders ist es, wenn ein Fotograf ein Portrait als „Menschendarstellung“, etwa von einer bekannten Persönlichkeit, macht. Hier soll dem Betrachter des Bildes der Mensch mit seinem ganzen Wesen näher gebracht werden. Ich hatte beispielsweise Anfang diesen Jahres die Möglichkeit den 101 Jahre alten Schweizer Künstler Hans Erni zu portraitieren. Herr Erni sass – in einem weissen Lacoste Trainingsanzug, wohlgemerkt – in seinem eindrucksvollen Atelier und malte unbeirrt an seinem neusten Werk, während ich ihn fotografierte. Das Bild zeigt einen Künstler, in seine Arbeit versunken, der immer noch liebt, was er tut.

Selbst wie ein Topmodel posieren

Heute, wo „Germany‘s next Topmodel“ viele Zuschauer vor den Fernseher lockt, und jedes Handy fotografieren kann, haben wir einen ganz anderen Bezug zu Fotos von uns selbst. Bereits die Mädchen im Kindergarten spielen „Topmodel“ nach und posieren wie die Grossen. Dieses lockere Verhalten stelle ich immer wieder bei unseren Kindermodels fest. Models wissen genau, wie sie sich präsentieren müssen, um auf Bildern gut zu wirken. Wir sind dagegen oft etwas zu verkrampft.

Dabei braucht es meist nur ein paar wenige Tricks um tolle Fotos von sich selbst zu erhalten: achtet auf einen aufrechten Gang, Schultern zurück, Kinn waagrecht. Wenn ihr euch leicht (nur leicht!) zur Kamera beugt, wirken Hüfte und Beine schmaler. Achtet auf die Lichtverhältnisse, ihr solltet keine Schatten im Gesicht haben. Am schönsten wird ein Portrait, wenn es draussen leicht bewölkt und das Licht schön weich ist. Und das Wichtigste: seid spontan, ihr dürft ruhig auch mal eine Grimasse schneiden, das Lachen danach ist wundervoll natürlich.

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