Die Marke ist der Star

Beim Gedanken an die Marke Nespresso kommt man früher oder später auf George Clooney.

Immer häufiger bekommen wir auf Werbeplakaten und in TV-Spots bekannte Gesichter zu sehen. Rund 15% der Werbung heute sind sogenannte Testimonials von Stars, welche für eine Marke werben. Die Herausforderung der Werbeagenturen ist es, die richtige Persönlichkeit hinter die richtige Marke zu setzen. Dann, so zeigen Umfragen, lässt sich das Produkt um ein Mehrfaches besser verkaufen, als wenn mit unbekannten Gesichtern geworben wird.
Das richtige Gesicht zum Produkt
Der Star hinter einem Produkt muss nicht unbedingt jemand sein, der die Zielkundschaft der Marke verkörpert. So sass beispielsweise Altrocker und RollingStone Keith Richards für die französische Luxusmarke Louis Vuitton vor der Linse von Annie Leibowitz. Einen Star, der eher bekannt ist für Skandale, für seine Marke zu wählen, ist zwar ein heikles Unterfangen, kann aber sehr effektiv sein. Karl Lagerfeld liebt die Provokation und wählt eine Skandalnudel nach der Nächsten. Für die Handtaschenkollektion von Chanel wählte er die 24-jährige Britin Lilly Allen, mit der simplen Begründung: „She’s fun“. Eine weitere Lagerfeld-Muse, Amy Winehouse, wirbt nicht nur für die kommende Kollektion von Fred Perry, sie hat gleich mitdesignt.

Lourdes Leon ist der jüngste Stern am Modedesigner-Himmel. Mit ihrer Mutter Madonna hat sie eine berühmte Patin und mit „Gossip Girl“ Taylor Momsen die perfekte Werbefigur gefunden. Die junge Schauspielerin provoziert gerne mit ihrem Rockchick-Style und passt perfekt zu der frechen Marke „Material Girl“ der 13-jährigen Madonna-Tochter.
Der Star arbeitet gleich mit
Nebst dem zusätzlichen Taschengeld bringt ein Werbeauftrag dem Star auch eine gehörige Portion Aufmerksamkeit, perfekt, wenn ein neuer Film oder eine neue CD ansteht. Christina Aguilera trieb es mit der Werbung noch etwas weiter und hat ein extra Lied für eine Automarke gesungen. Kein Geringerer als Jean-PierreJeunet, welcher für die traumhaften Bilder aus „Die fabelhafte Welt der Amélie“ verantwortlich ist, führte Regie beim Chanel-Werbespot. Und Audrey Tautou, die Amélie selbst, ist das Gesicht hinter dem Duft von Chanel Nº5.

Längst sind Marke und Persönlichkeit nicht mehr zu trennen, und es funktioniert in beide Richtungen. So denken wir umgekehrt auch bei George Clooney automatisch an Nespresso – what else.

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Ein Kommentar

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    – Murk

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