talking bout iGeneration

Wenn aus dem Computer mehr wird als ein normales Arbeitsgerät

An meinem Auto klebt ein weisser Apfel. Seit Jahren arbeite ich mit Apple Computer, schon damals, als noch keine farbigen Symbole herumhüpften, wenn man ein Programm startete. Damals, als noch alle Computer beige waren. Während meiner Fotografenlehre hatte ich so ein beiges Modell bei uns in der WG stehen, dazu ein blaues Telefonkabel quer durch die ganze Wohnung gezogen und wir mussten uns über die Telefonleitung ins Internet einwählen. Kkkschschsch kkkkk….

Und eines Tages, kurz vor Weihnachten, kam mein Arbeitskollege mit einem pinken iMac an, den er verkaufen wollte, und mein Lehrmeister sagte – ich erinnere mich, als wär‘s gestern gewesen – „Du solltest den iMac kaufen, du hast dieses Jahr gut gearbeitet und ich werde dir eine schöne Gratifikation auszahlen“. Das war wie, naja, Weihnachten eben.

Diese iMacs waren der Beginn des Apple-Hypes. Erstmals kam eine Computerfirma mit farbigen Geräten daher. Und als dann mit dem neuen Betriebssystem OS-X Programme mitgeliefert wurden, die nicht mehr nur zum Arbeiten, sondern zur Freude an der Kreativität, war ein Mac nicht mehr nur ein Computer, sondern ein Lebensgefühl. Zu den Anwendungen zum simplen Fotos verwalten, Filme schneiden und Musik hören kamen immer mehr Gadgets dazu. Jetzt waren es nicht mehr alleine die Computer, die mit ihrem coolen Design aus der Masse ragten. Der iPod begeisterte, und wem ein weisses Kopfhörerkabel aus der Jacke lugte, war cool.

iMac, iPod, iBook, iEverything

Dass für mich als Fotografin nichts anderes in Frage kam als ein Mac, ist klar, das kreative Gewerbe hatte immer damit gearbeitet. Aber plötzlich musste ich mich dafür nicht mehr verteidigen. Die iPods hatten es geschafft, aus Apple eine Kultmarke zu machen. Und der aufgeschlossene, urbane Hipster kaufte sich ein iBook und stellte seinen alten PC in eine Ecke. Unsere Generation besitzt viele Gadgets, sie gehören zu unserem Alltag und ja, sie vereinfachen ihn. Denn mein iPhone dient mir nicht mehr nur zum telefonieren, sondern ist mein kleiner, mobiler Computer, mein Einkausfzettel, mein Noitzblock – schlicht: mein Gehirn.

One more thing

Gerade sind die iPads die Objekte der Begierde für Apple-Fanboys und -Girls. Und erst letzte Woche sind neue MacBooks Air auf den Markt gekommen, die noch kleiner und leichter sind als ihre Vorgänger. Und ich kenne so einige, die das neue Apple-TV zu Hause in Betrieb haben – und das, obwohl es erst in den USA erhältlich ist. Ich bin gespannt, was das nächste Big Thing von Apple sein wird. Vielleicht eine Kamera?

(Pssst: secondbite.ch ist ein altes Projekt von einem Ex-Freund und mir, über welches alle Apple-Geräte secondhand gekauft und verkauft werden können.)

Was auch immer es ist, wir lieben unsere iGagdets, wir hätscheln sie und wollen ihnen Sorge tragen. Da ist es nur selbstverständlich, dass wir die coolen Geräte in ebenso coole Hüllen und Cases stecken wollen. FashionFriends verkauft heute Taschen und Hüllen für MacBooks, iPhones und iPods zu 60% Rabatt.

Apple Spot – think different

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