Suppenwarmwohlig

Lass uns zusammen kochen

Es sich zu Hause gemütlich zu machen, wird plötzlich als neuer Trend bezeichnet. „Cocooning“ nennen Forscher das, was wir unter häuslichem Wohnen, Ruhe und Wärme verstehen. Dabei ist es doch gerade im Herbst und Winter daheim am Schönsten, wenn es draussen stürmt, können wir drinnen einen warmen Tee oder eine heisse Schoggi geniessen und dem Novembertag aus sicherer Entfernung zusehen.

Und jetzt, wo es so kalt und ungemütlich ist, gibt es für mich nichts Besseres, als eine heisse Suppe. Ich liebe Suppen so sehr, dass ich schon mit dem Gedanken einer eigenen kleinen Suppenbar gespielt habe. Aber dann sage ich mir immer wieder: Tu, was du gut kannst. Und das ist nunmal das Fotografieren. Also arbeite ich seit ungefähr einem Jahr an meinem eigenen Kochbuch mit Suppenrezepten. Irgendwann ist es vielleicht fertig, und das gibt dann tolle Weihnachtsgeschenke für meine Lieben. Aber wohl erst nächste Weihnachten.

Und weil man etwas, das man mag, auch gerne mit anderen teilen möchte, präsentiere ich euch hier im Modemagazin nun einige meiner Lieblings-Rezepte für tolle Suppen. Und die Bilder dazu, natürlich.

Die Mutter aller Suppen

Die Mutter aller Suppen ist die Gemüsesuppe. Und es lohnt sich wirklich, diese selber zu machen. Sie ist in kurzer Zeit fertig und schmeckt so viel besser als die Suppe aus dem Beutel. Und ist dabei voller wirklich gesunder Sachen.

Alles, was es für eine gute Gemüsesuppe braucht, sind eine Handvoll Kartoffeln und Gemüse nach Belieben, das zusammen mit Wasser bedeckt weichgekocht wird. Ich gehe gerne Samstags auf den Gemüsemarkt um Karotten, Fenchel und Sellerie für die Gemüsesuppe zu kaufen. Ist das Gemüse gar, wird es gemixt und mit Bouillon abgeschmeckt und einem Schuss Rahm verfeinert. Fertig. Das ist das wirklich einfachste und zugleich beste Rezept, das es gibt. Ein paar gebratene Brotwürfelchen über die Suppe gestreut, geben dem Ganzen noch etwas Biss. Und gute Croûtons sind fast aufwendiger zu machen, als die Suppe selbst. Aber dieser Profitrick ist Gold wert: gibt man sie nämlich nach dem Braten in reichlich Öl (ach, wir brauchen die Energie jetzt in der kalten Jahreszeit) noch kurz in den Backofen, werden sie ringsum knusprig. Ich mag sie am liebsten gemischt mit etwas grobem Salz und Rosmarin.

Ich wünsche viel Spass beim Nachkochen und vorallem: E Guete!

Advertisements

2 Kommentare

  1. Pingback: Von der Wichtigkeit guter Zutaten | FashionFriends Modemagazin

  2. Pingback: Minestrone Genovese | FashionFriends Modemagazin

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: