Mr. Ben Sherman – Very british

Ben Sherman bedeutet Button-Down-Hemden in Slim Fit. Ben Sherman bedeutet Grossbritannien. Ben Sherman bedeutet Kult.

Der Gründer des Kultlabels Ben Sherman wurde 1925 als Arthur Bernard Sugarman in Brighton geboren. Als er 1946 in die USA auswanderte und die amerikanische Staatsangehörigkeit annahm, änderte er seinen Namen auf Ben Sherman. Mit seiner amerikanischen Frau, der Tochter eines kalifornischen Bekleidungsfabrikanten, kehrte er in den 50er Jahren in seine Geburtsstatt in England zurück, wo er eine konkursgegangene Bekleidungsmanufaktur kaufte und 1963 die Firma Ben Sherman gründete. 1975 verliess der Modefabrikant seine eigene Firma und setzte sich in Australien zur Ruhe, wo er 1987 starb.

Das Label der englischen Subkultur

Als die Produktion der Ben Sherman Hemden beginnt, liefern Songs von den Beatles und The Troggs den Soundtrack und vermutlich auch die Inspiration dazu. Die englische Szene wird auf das Label Ben Sherman aufmerksam – nicht zuletzt, weil sich auch die britischen Kultbands aus der Punk- und Independent-Szene mit Ben Sherman einkleiden – und die typischen Button-Down-Hemden werden zum Must-Have. In den 80er Jahren entdecken die Ska-Anhänger den Stil von Ben Sherman, passt die Mode im typisch englischen Stil zu ihren Kampf gegen die aufkommende Welle von künstlich produzierter Pop-Musik, Ursprünglichkeit und Authentizität sind gefragt. Und es verwundert nicht, dass auch das Britpop Fieber in den 90ern den Ben Sherman-Stil in die Welt hinaus trägt. Gitarren und Ben Sherman gehören seit den 70ern zusammen.

Mehr als Button Down

Natürlich ist Ben Sherman mehr als die bekannten karierten Button-Downs. Und dennoch spürt man bei den Kollektionen des englischen Modelabels deutlich die Wurzeln, und genau das macht den Stil so bemerkenswert. Bereits 1968, also 5 Jahre nach der Gründung, ist die Firma nebst den Männerhemden in die Produktion von Frauenbekleidung eingestiegen. Heute stellt das Label auch Hemden, Polos, Shirts, Pullover, Hosen, Jacken und Accessoires wie Schuhe und Taschen für Männer und Frauen her. Die britische Musik allerdings spielt nach wie vor eine zentrale Rolle bei Ben Sherman, so gibt es eine spezielle Madness-Kollektion, ganz im Stil der englischen Ska-Band mit den typischen Schwarz-Weiss-Karos und eine Kollektion, die im Pop-Art-Stil den Beatles würdigt.

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