Meine kleine Weltreise

Oft denke ich mir, dass das Leben zu kurz sei für all die schönen Dinge, die es auf der Welt zu entdecken gibt.

Und dann fällt mir immer wieder die Geschichte des Alchimisten (von Paulo Coelho) ein, der ans andere Ende der Welt fährt, um zu erfahren, dass der Schatz, von dem er träumte, die ganze Zeit zu seinen Füssen vergraben war. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir zu Hause bleiben sollten. Im Gegenteil: Reisen eröffnet Horizonte und lässt uns Dinge erkennen, die wir aus unserer alten Perspektive bisher nicht gesehen hatten.

Ich hatte leider noch nicht die Gelegenheit, wirklich grosse Reisen zu unternehmen und war noch nie am anderen Ende der Welt. Das soll aber nicht so bleiben. Ich würde gerne eines Tages nach Australien reisen, oder quer durch Skandinavien. Aber in unserem Nachbarland Italien war ich schon oft. Ich reise gerne ins Piemont, nur fünf Stunden entfernt, kann ich dort abtauchen in das Reich der Geschmacks-Sinne.

Italienisch geniessen

Der Mann meiner Mutter ist Piemontese und geht einige Male jährlich selbst in Turin seine Zutaten für sein Restaurant einkaufen. Aus dem Piemont stammt die Slow-Food-Bewegung. Slow-Food bedeutet in erster Linie Geniessen. Einen ganzen Abend lang von 20 bis 24 Uhr sitzt man an einem langen Tisch mit Fremden, die bald zu Freunden werden, und es werden bis zu 10 Gänge und mehr aufgetragen. Kleine Portionen, beste regionale Rohstoffe, feinste Salze und Öle und dazu die besten Weine der nahegelegenen Rebberge. Das ist das Piemont. Und es ist Wellness für den Geist. Übrigens gab es zwar in Alba einmal einen Schnellimbiss (dem mit dem gelben M), der musste aber nach kurzer Zeit wieder schliessen, weil die Gäste ausblieben.

Italienische Süssigkeiten

Nebst den Trauben, die im Piemont so wundervoll gedeihen, ist die Region bekannt für ihre Haselnüsse. Diese werden zum Beispiel in der Ferrero-Fabrik in Alba verarbeitet und der Süsse Duft von Schokolade und gerösteten Nüssen begleitet einen beim Spaziergang durch die Gässchen. Davon angetan kann man sich in den kleinen Spezialitätenläden mit diversen Süssigkeiten eindecken. Wer im Piemont ist, sollte unbedingt den Torrone versuchen, er ist weich und cremig und nicht wie wir ihn sonst kennen, zum Zähne ausbeissen. Im Zentrum von Turin steht der bekannte, alteingesessene Chocolatier Baratti & Milano. Wer die Gelegenheit dazu hat, dem empfehle ich, dort eine heisse Schokolade zu geniessen.

Italienische Mode

All die Schlemmerei tut dem Bedürfnis nach Shopping allerdings keinen Abbruch. Ich mag die italienische Mode und ganz speziell die Schuhe. Und die passen auch noch, wenn die Hose von der ganzen Schokolade vielleicht schon etwas zwickt.

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