Meine kleine Weltreise – Was wäre wenn?

Berlin zum dableiben

Beinahe wäre ich diesen Frühling für eine Fotoassistenz-Stelle nach Berlin gegangen. Es kam dann alles anders, und es ist gut, so wie es ist. Aber Berlin hat mich nicht losgelassen. Im 2001 war ich zum ersten mal in Deutschlands Hauptstadt, damals auf einer Projektreise mit meiner Fotografen-Klasse. So stand Berlin für mich immer schon in direktem Zusammenhang mit der Fotografie. Und bereits vor 10 Jahren träumte ich von einem Fotostudio in Berlin, schön zu wissen, dass die Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben ist.

Was genau mich an Berlin so anzieht, kann ich eigentlich gar nicht sagen. Da ist der Rhythmus, den diese Stadt hat, die vielen Kulturen, die ein wunderbares Mischmasch ergeben und die nie endenden inspirierenden Eindrücke. Ich liebe die kleinen Läden in Berlin und natürlich die Flohmärkte. Hier weiss man oft nicht, ob nun die verkaufte Ware oder die Menschen drumherum die Rarität sind, und dabei wird mit einer für uns Schweizer kaum denkbaren Offenheit jeder akzeptiert, und sei er noch so schräg und abgefahren.

Besonders beeindruckend sind für mich die Häuserruinen, die neben den neusten, saubersten Gebäuden stehen, als sei dies das Normalste der Welt. In einer solchen ist das Kunsthaus Tacheles untergebracht, in dem es nebst Galerien eine coole Bar hat, in der Musiker aus aller Welt auftreten. Die Fotografin in mir zeiht es ins Monochrom, dem Laden in Berlin Mitte mit allerlei modernem und altem Fotozeugs, das meine Augen zum glänzen bringt. Auch der Lomography Gallery Store Berlin ist für Fotofans ein Muss. Meine Leidenschaft für Polaroid habe ich hier ja schon oft erwähnt, und ebenfalls in Berlin Mitte steht das Polaroid Wunderland des Impossible Shops. Nur dank dem Impossible Project kann ich heute noch Filme für meine heissgeliebte SX-70 kaufen und mein Herzchen macht eine Pirouette.

À Propos heissgeliebt: Schräg vis-à-vis vom Monochrom lädt Schneider’s Schokoladen zu heisser Schokolade mit Espresso. Um die Mails zu checken oder einen Blogpost zu schreiben, setzt man sich am besten gemütlich ins St. Oberholz, oder mietet sich hier sogar für eine Weile ein. Alternativ kann ich das Hostel Baxpax in Kreuzberg oder Berlin Mitte empfehlen, die coolen Zimmer passen zum Groove von Berlin. So, und nun plane ich meinen nächsten Kurztrip, schliesslich gehen mir die Polafilme demnächst aus.

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