Der letzte Tag des Jahres

Die guten Vorsätze und was daraus wird

Wisst ihr, was heute für ein Tag ist? Natürlich wisst ihr‘s, ihr seid in Gedanken wahrscheinlich längst bei eurer Silvesterparty, bei eurem Party-Outfit und überlegt, wo denn nun schon wieder die rote Glücks-Unterwäsche sei. Ich werde mit einem Haufen anderer Fotografen feiern, und was wir uns heute Abend fotografierend, selbstportätierend und feiernd vornehmen werden weiss ich bereits jetzt: „Ich will unbedingt mehr Zeit in eigene Projekte stecken“, werden wir sagen, und meinen damit: „im Grunde liebe ich meinen Beruf, das war dieses Jahr so und das wird nächstes Jahr auch so sein“.

Der letzte Tag des Jahres bietet sich an, über die vergangenen 364 nachzudenken und ein Fazit zu ziehen. Mein Fazit: es ist viel passiert. Ich kenne mich nun aber mittlerweile so gut, dass ich weiss, dass ich immer dafür sorge, dass viel passiert. Nun kommen die Vorsätze fürs neue Jahr, um sicher zu gehen, dass es ebenso aufregend wird.

Action – aber mit Mass, bitte

Aber mit Action und Spannung im neuen Jahr ist es nicht getan. Ich muss auch vernünftig sein, ich sollte mir vornehmen, nicht mehr so viel Geld auszugeben, endlich zu sparen und etwas auf die hohe Kante zu legen. Aber Schuhe, Schuhe… dafür darf/muss/will ich doch Geld ausgeben. Lieber verzichte ich das ganze Jahr auf Schokolade als auf neue Schuhe. Oder nein, streicht das Wort «Schokolade» und ersetzt es durch «Männer». Zwar, nein, ich will alles. Und damit, liebe Leserschaft, sind wir beim ersten und wichtigsten Punkt meiner Liste mit Vorsätzen: Ich werde mich zügeln! Ich weiss, ich bin viel zu masslos. Nun denn, es spricht absolut nichts dagegen, in einem gesunden Mass Schuhe zu kaufen. Und Schokolade zu essen. Und… Der nächste Vorsatz gilt meinem Beruf, genau, auch ich werde mir vornehmen, mehr Zeit in meine eigenen Projekte zu stecken. Mein Erstes startet bereits morgen und wird ein 365-Tage-Projekt, vielleicht erzähle ich euch mal davon.

Gesünder leben

Der letzte Punkt ist der, an dem ich Jahr für Jahr scheitere: ich sollte gesünder leben, Sport treiben, etwas vitaler werden. Ja, ja, ich weiss! Das Jahr fängt dann meist damit an, dass ich mir eine Grosspackung Vitamintabletten kaufe, die ich irgendwann vergesse. Und so könnte ich irgendwie daraus ein Fotoprojekt machen, ein ganzes Buch würde entstehen mit den Bildern der angebrochenen Packungen dieser Wundermittelchen aus den letzten Jahren.

Aber besser, als sich eine Menge vorzunehmen und dann aus Überforderung gar nichts umzusetzen, wird wohl sein, sich unter dem Jahr immer wieder zu beobachten und gut in sich hinein zu horchen.

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Ein Kommentar

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